01 — Wofür SHI steht
SHI schafft Transparenz bei der Auswahl und Bewertung von Bauprodukten. Herstellerinformationen, Produktnachweise und umwelt- beziehungsweise gesundheitsrelevante Eigenschaften werden strukturiert erfasst und mit konkreten Anforderungen des nachhaltigen Bauens verknüpft. Damit entsteht eine wichtige Verbindung zwischen der Vielzahl verfügbarer Bauprodukte und den Anforderungen, die Planer, Bauherren und ausführende Unternehmen in Nachhaltigkeits- und Zertifizierungsprojekten erfüllen und nachweisen müssen.
02 — Was die Zusammenarbeit trägt
Nachhaltigkeitsanforderungen an Bauprodukte werden zunehmend komplexer. Neben Material- und Emissionseigenschaften müssen Produktinformationen mit Kriterien aus Gebäudezertifizierungen, EU-Taxonomie und weiteren Nachhaltigkeitsanforderungen abgeglichen werden. LIST Eco nutzt hierfür die SHI-Datenbank und ZERTIVA. Die Zusammenarbeit geht jedoch über den reinen Softwareeinsatz hinaus: Die Expertise von SHI zu neuen Herstellerprodukten, Produktnachweisen und Umweltinformationen unterstützt dabei, geeignete Lösungen frühzeitig zu identifizieren und deren Verwendbarkeit für konkrete Projektanforderungen zu bewerten.
03 — Wie die Zusammenarbeit funktioniert
LIST Eco definiert und begleitet die Anforderungen aus Zertifizierungssystemen, EU-Taxonomie und weiteren Nachhaltigkeitszielen im Projektkontext. SHI unterstützt mit der Bereitstellung vorgeprüfter Produktdaten, Herstellerinformationen und fachlicher Expertise bei der Bewertung geeigneter Bauprodukte.
Über die SHI-Datenbank können Produkte und Nachweise recherchiert und mit projektspezifischen Anforderungen abgeglichen werden. ZERTIVA unterstützt zusätzlich dabei, die erforderlichen Nachweise strukturiert zu erfassen und den Prüfprozess digital abzubilden.
04 — Was daraus entsteht
Die Zusammenarbeit schafft eine durchgängige Verbindung von der Definition einer Nachhaltigkeitsanforderung über die Auswahl geeigneter Bauprodukte bis zur strukturierten Nachweisführung. Für Projekte mit Gebäudezertifizierung oder Anforderungen aus der EU-Taxonomie bedeutet das: Produktentscheidungen können früher auf ihre Konformität geprüft, Herstellerinformationen gezielter eingeholt und erforderliche Nachweise systematisch dokumentiert werden.