Ist euer Bestandsgebäude eigentlich schon für die Sommer von 2035 gebaut oder noch für die von 2005?
Sommerliche Überhitzung ist kein Thema für "irgendwann", sie passiert jetzt, besonders im Bestand.
Sommerliche Überhitzung ist kein Thema für "irgendwann", sie passiert jetzt, besonders im Bestand.
Das Problem: Viele Gebäude wurden für ein Klima geplant, das es schon lange nicht mehr gibt. Sie heizen sich auf – bis Bewohner:innen, Patient:innen oder Mitarbeitende es am eigenen Körper spüren.
❗ Und die Kurve zeigt nur in eine Richtung: Hitzeperioden werden länger, Durchschnittstemperaturen steigen. Was heute noch Ausnahme ist, wird in wenigen Jahren Standard. Wer jetzt nicht plant, plant später unter Zeitdruck.
🏥 Am kritischsten wird's, wo Menschen auf die Aufenthaltsqualität angewiesen sind: Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kitas, Schulen. Hier ist Überhitzung nicht nur ein Komfortthema, sondern ein handfestes Gesundheitsrisiko – schlechtere Genesung, weniger Pflegequalität.
💰 Und auch ohne Gesundheitsfolgen wird's teuer: Leerstand, Mietminderungen, teure Nachbesserungen im laufenden Betrieb, sinkende Vermarktbarkeit. Eine simulationsgestützte Analyse kostet im Vergleich dazu wenig und zeigt genau, welche Maßnahme wirklich wirkt, statt Geld in Pauschallösungen zu stecken, die's am Ende nicht bringen.
🏢 So gehen wir vor:
→ Begehung vor Ort für eine ehrliche Ist-Analyse
→ Thermische Simulation für eine präzise Einschätzung des Komforts
→ Variantenvergleich für Maßnahmen, die technisch UND wirtschaftlich funktionieren: Verschattung, Lüftung, Bauteilaktivierung, Fassade, Begrünung und mehr
📊 Ein Blick in die Praxis zeigt, wie real das Problem ist:
In der Simulation einer Mensa haben wir den Jahresverlauf der Empfindungstemperatur mit der Außentemperatur verglichen. Das Ergebnis: Das Raumklima in der Mensa steigt an vielen Sommertagen auf 30 °C und mehr, weit über der Komfortgrenze. Nicht an ein paar Extremtagen, sondern über Wochen hinweg im gesamten Sommerhalbjahr.
Der Blick in die Wärmebilanz zeigt auch, woher die Hitze kommt:
Zur Mittagszeit summieren sich Wärme von Personen, elektrischen Geräten, den aufgeheizten Bauteilen und solarer Einstrahlung zu einer erheblichen internen Last. Genau der Zeitpunkt, an dem viele Menschen gleichzeitig im Raum sind. Resultierend wurden Optimierungen für eine Temperatur- und CO2-abhängige Steuerung festgelegt. Diese Details sichtbar zu machen, ist der Unterschied zwischen "wir spüren, dass es zu warm ist" und "wir wissen genau, welcher Hebel wirkt".
Das Ziel bleibt immer gleich: Gebäude fit für heißere Sommer machen, Komfort sichern und Budget da einsetzen, wo es wirklich etwas bringt.
Genau richtig für alle, die ihren Bestand auf Überhitzungsrisiken checken und zukunftssicher machen wollen: Eigentümer:innen, Betreiber:innen, Projektentwickler:innen.
Beschäftigt euch das auch gerade? Unsere Expert:innen im Fachbereich Bauphysik und Simulation stehen gerne Rede und Antwort! ✉️ info@list-eco.de